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Reitakademie – Burg Kakesbeck

An der nördlichen Peripherie Lüdinghausens liegt die Burg Kakesbeck, eine der drei noch erhaltenen Burgen in Lüdinghausen von ehemals fast 20 Wasserburgen.

Der Ursprung der Burg geht (lt. Prof. Dr.W.Kohl, Chef des Staatsarchives Münster) auf die Zeit um 800 n.Chr. zurück, also auf die Zeit des Krieges Karl des Großen gegen die Sachsen. In dieser Zeit gründete ein fränkischer Militärkolonist einen Wehrbauernhof an der Stever. Diese Wasserburg umfasste 30.000 qm und bestand aus 22 Häusern mit 9 Türmen und ist wegen ihrer Eigenart und ihres Alters ein Musterbeispiel einer westfälischen Adelsburg. Erwähnenswert ist, dass Burg Kakesbeck immer eine allodiale Burg war.

Bekanntester Aufsitzer der Burg war Lambert von Oer zu Kakesbeck (1440-1522).
In dieser Zeit wurde Kakesbeck zu einer großen Festung ausgebaut.

Im 15. Jahrhundert wurde der Marstall errichtet. Hier waren sowohl die Pferde der landwirtschaftlichen Nutzung als auch die Kutsch- und Reitpferde des Adels untergebracht. Als Besonderheit des Marstalles sind die drei gotischen Fenster des Stalles zu sehen, eine große Seltenheit im Münsterland.

Im 16.Jahrh. wurde der Marstall auch Teil der Befestigung, denn zur Wasserseite ist das Stallgebäude über 2 Etagen mit Schießscharten für Gewehre versehen.
1666 hat die Adelsfamilie auf Burg Kakesbeck leihweise die Prunkkutsche des Marsstalles dem Rat der Stadt Münster zur Verfügung gestellt, zum Zwecke der Einholung des gewählten Fürstbischofs an der Stadtgrenze zu Münster.

Der Tradition nach wurden in der dritten Vorburg (Zwinger) Reiterspiele abgehalten.
Der adlige männliche Nachwuchs, der in der Regel an ausländischen Universitäten Jura studierte, wurde auf der Burg im kriegerischen Handwerk und vor allem in der Reitkunst mit großer Sorgfalt ausgebildet.

Im Sommer 1943 ging in die Gräfte vor dem Marstall eine englische Fliegerbombe nieder.
Die Schäden am Marstall waren groß und so musste in 1952 der Marstall komplett restauriert werden.

Dr. W. Grewing, seit 40 Jahren Eigner der Burg, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht die Burg Kakesbeck wieder aufzubauen und für die Zukunft zu erhalten. Er verlagerte den Marstall an den Rand der Burganlage mit direkter Anbindung an die dazugehörigen landwirtschaftlichen Flächen, aufgrund der heute bestehenden Anforderungen an artgerechte Tierhaltung.

An diesem neuen Standort befindet sich nun die Reitakademie Burg Kakesbeck unter der Leitung von Marius Schneider-Gestüt Moorhof. Es ist ein Anliegen der Reitakademie – die Reitkunst als Kulturgut- zu erhalten. Neben der Reitkunst wird ebenso die Kunst mit Greifvögeln zu jagen und die angewandte Reitkunst in Form von Waffengängen gelebt.

 

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